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Schlagwort: Schwarz zu Blau

52 Songs # 13: Stadt

Konna macht ein Projekt. Worum es geht:

Jede Woche wird es 1 vorgegebenes Thema (z.B. Autofahrt, Urlaub, usw.) geben und alle Teilnehmer sind dazu aufgefordert, einen Song auszuwählen, den sie mit diesem Thema verbinden, ihn auf ihrem Blog vorzustellen und ein paar Zeilen dazu zu schreiben, etwa zu begründen, warum sie diesen Song ausgewählt haben oder eine Anekdote dazu zu erzählen.

Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit gibt’s bei Konna. Thema dieser Woche ist „Stadt„. Ich musste gleich an Peter Foxens „Schwarz zu Blau“ denken, dachte aber: Daran denken sicherlich viele. Dennoch „Schwarz zu Blau“, aber in der Version von Philipp Poisel. Ganz ruhig, ganz andere Wirkung.

Musik: Schwarz zu Blau – Philipp Poisel

Mit Youtube kann es ja sein wie mit Wikipedia. Man schaut sich ein Video / einen Artikel an und wird dann von einem abgelenkt und dann vom nächsten und so versinkt man immer mehr in der Webseite. Aber man findet immer wieder auch ganz coole Sachen. So wie gestern. Eine Freundin schickt über Facebook einen Link zu einem „Heute hier morgen dort“ – Cover von Philipp Poisel rum, den ich natürlich gleich anklicke. Poisel ist ein Endzwanziger, der hier in Ludwigsburg bei Stuttgart geboren worden ist. Der Nachname wird übrigens französisch ausgesprochen. Philipp ist ein feiner Kerl, auch ein bisschen schüchtern und er macht melodische Gitarrenmusik, die irgendwann von Grönemeyer entdeckt und unter Vertrag genommen wurde.

Jedenfalls hat er also oben verlinktes Cover aufgenommen und während ich dem wohl bekannten Text und der Poiselstimme lausche, sehe ich in den ähnlichen Videos einen Link Namens:

Philipp Poisel – Schwarz zu blau (Peter Fox Cover)

Peter Fox ist niemandem fremd und wer schonmal eine Show von ihm oder Seeed gesehen hat, ach es reicht auch nur mal den Song im Original gehört zu haben, man weiß, da steckt eine unglaubliche Energie drin. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie Philipp den Song rüberbringen will. Also nach dem Einsetzen der Stille gleich weiterklicken und fasziniert zuhören.

Ich bin begeistert. Ist ist kein Nachspiel sondern eine tatsächliche Neuinterpretation. Voll im Poisel-Stil und damit ganz anders als das Original, aber keineswegs schlechter! Viel Spaß: