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Workshop: Sprache, Ansagen & Interviews am 13. Juni

Das Popbüro Region Stuttgart bietet den Sommer über wieder Montagsseminare an. Dieses vorrangig für junge Musiker und Bands gedachte Angebot umfasst Workshops über Dinge wie Crowdfunding, Künstlermanagement, Steuern für Musiker, aber eben auch solche Sachen wie Sprache, Ansagen und Interviewtraining:

Wie bereite ich mich auf Interviews vor? Fesseln meine Ansagen genauso, wie meine Musik? Und wieso bricht meine Stimme immer wieder weg? In diesem Seminar arbeiten wir an deiner Sprache und deiner Stimme. Daran, was du sagst und wie du es sagst.

Ich habe lange nicht mehr mit dem Popbüro zusammengearbeitet, sind aber tolle Menschen dort und ich freue mich sehr, diesen Workshop machen zu dürfen. Genauso freue ich mich, wenn ihr mitmacht. Alle weiteren Infos findet ihr beim Popbüro.

Grafik: Deutsche Wörter, die ausgewandert sind.

Sprache ist ja immer so eine Sache. Und Menschen, die versuchen, eine Sprache zu bewahren, sind wie Gärtner, die eine Baumkrone kugelrund schneiden. Geht nicht. Sieht künstlich aus. Zu sehen, wie sich Sprache entwickelt, ist superspannend. Mag ich und ich spiele gern damit. Oben eine Karte von „deutschen“ Wörtern, die den Weg in die Welt gefunden haben. Hätte ich gern als Poster. Die Grafik kommt aus dem Buch „Deutschland verstehen„, hier gibt’s noch eine große Version davon. Gefunden bei Ronny.

UPDATE:

Golden Section Graphics, die Agentur, die diese Grafik gemacht hat, durfte für das Goethe Institut eine erweiterte Version machen und diese ist auch als Poster bestellbar.

Interview: Leah stellt 5 Fragen an mich über Straßenpoesie.

Leah von Splitter von Glück hat eine Interviewreihe namens 5 Fragen an. Dort beantworten ihr Menschen fünf oder mehr Fragen zu einem Thema, in dem sich diese Menschen auskennen und das Leah interessiert.

Gestern durfte ich ihr ein paar Fragen zum Thema Straßenpoesie und Sprache allgemein beantworten. Es sind mehr als fünf Fragen und eine extra Postkarte geworden, eine Geschichte also, die nur bei Leah zu lesen sein wird.

Viel Spaß mit dem Interview und der Geschichte, vielen Dank nochmal an Leah, dass ich ihr ein bisschen was erzählen durfte.

 

Artikel: That’s So Mysto! Wann bleiben Slang-Wörter erhalten?

Der Edelstall schickte mir einen Link zu einem extrem interessanten Artikel bei slate: That’s so Mysto. What makes slang stick?

 

Juliet Lapidos versucht hier herauszufinden, welche Slangwörter aus welchen Gründen der englischen Sprache erhalten geblieben sind. Ihr Aufhänger ist dabei Tom Wolfes Der Electric Kool-Aid Acid Test: Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Pranksters. Ich empfehle euch sowieso, dieses Buch zu lesen. Aber jetzt empfehle ich erstmal, lest den Artikel über Slang, ist ein toller Artikel!

Feeling nostalgic for a journalistic era I never experienced, I recently read Tom Wolfe’s 1968 The Electric Kool-Aid Acid Test. I’d been warned that the New Journalists slathered their prose with slang, so I wasn’t shocked to find nonstandard English on nearly every line: dig, trippy, groovy, grok, heads, hip, mysto and, of course, cool. This psychedelic time capsule led me to wonder about the relative stickiness of all these words—the omnipresence of cool versus the datedness of groovy and the dweeb cachet of grok, a Robert Heinlein coinage from Stranger in a Strange Land literally signifying to drink but implying profound understanding. Mysto, an abbreviation for mystical, seems to have fallen into disuse. It doesn’t even have an Urban Dictionary entry. Weiter lesen…

Für alle Nicht-Engländer, entschuldigung, der Artikel ist zu lang, um ihn kurz mal zu übersetzen.