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Comics: Gung Ho 2 bis 4 von Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant

Es gibt eben Momente, da sollte man rauchen, nicht?

DER ERSTE SATZ AUS GUNG HO 2 – Ohne Rücksicht auf Verluste

Band 1 hatte mich angefixt, also habe ich die derzeit verfügbaren drei anderen Bände an einem Abend durchgelesen.

Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant halten das jugendliche, sorgenfreie, fast schon Verantwortungslose der Gang in diesen Teilen bei, gleichzeitig aber vertiefen sie die ernsten Themen und zeigen, dass jeder Mensch seine oder ihre Art von Narben hat und Gründe für das Verhalten.

Im Schnitt gibt es in jedem Band eine Stelle, die mir zu extrem, zu flapsig oder zu tief unter der Gürtellinie ist, und immer mal wieder ist mir die Geschichte zu nah an dem, was ich in Postapokalypse schon oft gesehen habe, aber immer wieder überrascht mich die Geschichte und ich will wissen, wie es weitergeht. 2021 kommt der letzt Band raus, ich bin sehr gespannt darauf.

Gung Ho Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant erschien bei Cross Cult. Der Verlag hat mir Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt.

Comic: Gung Ho 1 – Schwarze Schafe

Sag Mal, Salim, gibt’s bei euch auch Nägel für die Abschüsse bei Weibern?

Der erste Satz aus Gung Ho 1 – Schwarze Schafe

Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant legen Band 1 von Gung Ho vor, ein großformatiger, Hardcovercomic mit ziemlich geilen Zeichnungen und einer nicht ganz originellen, aber ganz coolen Story.

In dieser postapokalytischen Welt gibt es Gefahren, Gefahrenzonen und gesicherte Städte, die sehr strengen Regeln folgen. Und wenn Jugendliche und Regeln zusammenkommen, dann gibts Chaos.

Zack und Archer sind Brüder, die in diese kleine Sicherheitszone gebracht werden, weil sie Ärger gemacht haben. Aber sie sind Jugendliche und werden auch hier Ärger machen.

Gung Ho mischt (Zombie)Postapokalypse mit Breakfast Club, der Ton ist flapsig und kratzt, ach was, taucht immer wieder unter die Gürtellinie und die Zeichnungen sind ziemlich geil. Gerade, weil das Buch so großformatig ist.

Manche Elemente – in der Story, aber auch bei den Zeichnungen – sind mir zu plump, dafür gibt es andere, die es ziemlich gut schaffen, dieses Gefühl von Aufwachsen in einer gefährlichen Umgebung zu zeigen.

Ich mag die Geschichte, die sich aber leider in diesem Band anfühlt, wie die erste Folge einer neuen Serie. Und danach ist das Buch vorbei. Gerade, wo ich angefixt bin. Gung Ho ist auf 5 Bände angelegt, der letzte erscheint wohl 2021. Solange muss ich mich mindestens auf das Ende gedulden.

Gung Ho 1 – Schwarze Schafe von Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant erschien bei Cross Cult. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.