Schlagwort: Was übrig bleibt (Seite 1 von 10)

Was übrig bleibt: „Ich schreibe den Steppenwolf, in Prosa, zu Ende und ins Reine, nach 2jähriger Arbeit, habe aber…“

“Ich schreibe den Steppenwolf, in Prosa, zu Ende und ins Reine, nach 2jähriger Arbeit, habe aber keine Freude mehr daran, habe hier auch keinen Freund zur Hand, dem ich einmal die paar witzigeren Stellen daraus vorlesen könnte, ich habe nur die nackte Arbeit, das hinunterwürgen, den Kampf mit der dummen Schreibmaschine etc etc, es ist zum Kotzen.”

Herman Hesse in einem Brief an Heinrich Wiegand am 3. Januar 1927
Originalpost auf „was übrig bleibt“, eine Sammlung unterstrichener Sätze, gefundener Worte & liegengebliebener Gedanken aus Büchern, die wir lesen und lieben.

Was übrig bleibt: „Viertens, weil ich glaube, dass es wichtig ist, etwas zu unternehmen. Wenn einem etwas auf der Seele…“

“Viertens, weil ich glaube, dass es wichtig ist, etwas zu unternehmen. Wenn einem etwas auf der Seele lastet, sollte man es sagen. Wenn einem etwas wichtig ist, sollte man dafür einstehen. Wenn man etwas nicht will, sollte man laut und deutlich ‘Nein’ sagen. Und wenn man brennende Fragen hat, sollte man sie stellen, und wenn man keine Antwort bekommt, muss man danach suchen.”

Das Universum ist verdammt groß und super mystisch von Lisa Krusche
Originalpost auf „was übrig bleibt“, eine Sammlung unterstrichener Sätze, gefundener Worte & liegengebliebener Gedanken aus Büchern, die wir lesen und lieben.

Was übrig bleibt: „Genauso, fürchte ich, wird es in den ersten Augenblicken im Kreißsaal sein, nachdem man mir mein…“

“Genauso, fürchte ich, wird es in den ersten Augenblicken im Kreißsaal sein, nachdem man mir mein Baby auf die Brust gelegt hat; dann wird es mich ähnlich überkommen wie bei der dämmernden Erkenntnis jener Momente: Auch das hier ist frei von Magie, bloß das schlichte gute alte Leben, wie ich es kenne und fürchte.”

Mutterschaft, von Sheila Heti, übersetzt von Thomas Überhoff
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Was übrig bleibt: „Richard weiß, dass er zu den wenigen Menschen auf dieser Welt gehört, die sich die Wirklichkeit, in…“

“Richard weiß, dass er zu den wenigen Menschen auf dieser Welt gehört, die sich die Wirklichkeit, in der sie mitspielen wollen, aussuchen können.”

Gehen, ging, gegangen von Jenny Erpenbeck

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