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Schlagwort: wasser (Seite 1 von 2)

Wasser als Menschenrecht. Samt Sendung und Unterschriftenaktion.

Vielleicht bin ich einfach noch zu jung, um das wirklich zu verstehen, aber ich habe den Sinn hinter Privsatisierung noch nie kapiert. Oder sagen wir mal, den langfristigen Nutzen für das Allgemeinwohl. Ich bin dafür, gewisse grundsätzliche Institutionen und Dinge vollends in staatlicher / kommunaler Hand zu lassen.

Der Öffentliche Nahverkehr beispielsweise. Tolles Ding, was da gerade in Tallinn läuft. Dort  ist der öffentliche Nahverkehr seit diesem Jahr für die Einwohner der Stadt kostenlos. Schon jetzt nimmt dort der Autoverkehr ab und die Nutzung der ÖPNV zu.

Genauso gehört da das Grundwasser dazu. Das ist eine Sache, die nicht privatisiert werden darf. Doch anscheinend legt die EU-Kommission in Brüssel gerade den Grundstein für ebendies. Monitor darüber Ende letzten Jahres eine Sendung gemacht. Sind 10 sehr interessante Minuten. Ein Weg, dagegen vorzugehen, ist diese internationale Unterschriftenaktion zu unterstützen. Ob ihr das machen wollt, ist eure Sache, aber informiert euch bitte darüber. Danke.

Kurzfilm: Die Geschichte von abgefülltem Wasser und die mokita Lösung.

Schon ein bisschen älter, aber mir erst jetzt unter gekommen. Deshalb hier für euch von den Machen von „The Story Of Stuff„: weiterlesen

Textgedanken: Bruce Lee

Das Gedicht Bruce Lee ist in den Tagen auf dem Kaunerberg entstanden. Ich hatte der Truppe am Abend zuvor einige meiner Texte dargeboten und auf dem Weg am Wasserlauf den Berg hinauf meint Jan zu mir:

Schreib doch mal einen Text über Wasser.

Ich nicke und meine, ich versuch’s gerne mal.

weiterlesen

Gedicht: Bruce Lee

„Wasser ist ein krasses Element“ sage ich,
als wir nach Tagen des Wanderns in luftarmen Höhen endlich wieder auf eine Quelle stossen und uns daran laben.
Er nickt und sagt: „Bruce Lee sagt: Be water my friend.“
und trinkt.

„Wasser ist ein krasses Element“ schreie ich,
als wir auf der geheimen Insel gestrandet sind und jetzt im Wasser am Rand des Wasserfalls stehen, während zwei Schönheiten gerade wieder aus dem Wasser unter uns auftauchen.
Er nickt und schreit: „Bruce Lee sagt: Be water my friend.“
und springt.

„Wasser ist ein krasses Element“ lalle ich,
als wir in Skandinavien in einem Hotel aus Eis an der Bar sitzen und aus Eisgläsern Cocktails mit coolen Namen schlürfen.
Er nickt und lallt: „Bruce Lee sagt: Be water my friend.“
und bestellt die nächste Runde.

„Wasser ist ein krasses Element“ seufze ich,
als wir nach einer Oper ohne Pause am Straßenrand stehen und unser Urin zwischen den Lackschuhen hindurchfließt.
Er nickt und sagt: „Bruce Lee sagt: Be water my friend.“
und steigt wieder ins Auto. Ich schaue ihm nach, lächle und verstehe den Spruch immer noch nicht.

„Wasser ist ein krasses Element“ denke ich,
als ich nach der Weltumsegelung kurz vorm Ziel ins Wasser falle und nicht mehr hochkomme.
Ich stelle mir vor wie er an Bord steht, nickt und sagt: „Bruce Lee sagt: Be water my friend.“
und ich denke, näher werde ich dem wohl nie kommen.

Was ist Geduld?

Sieht aus wie in einem Gefängnis? Ist so im Haus meiner Eltern zu finden.

Vor ein bisschen mehr als sechs Jahren hat meine Familie ein Haus gebaut (Von dem der Telefonterror noch nichts weiß). Jedenfalls, beim Hausbau wurde (natürlich!) auch ein FI-Schalter eingebaut. Ein Auszug aus der Wikipedia:

Ein Fehlerstromschutzschalter schützt gegen das Bestehenbleiben, nicht das Entstehen, eines unzulässig hohen Berührungsstroms (…). Er ist ein effizientes Mittel zur Vermeidung von gefährlichen (zum Teil tödlichen) Verletzungen bei Stromunfällen (Erdschluss über den menschlichen Körper) und dient zusätzlich der Brandverhütung.

Das heißt in etwa: Der Schalter misst den Stromdurchlauf innerhalb eines Hauses. Wenn also beispielsweise Strom durch Kontakt mit Wasser falsch abgeleitet wird, merkt das der Schalter und schaltet den Strom ab. Ein gänzlich nützliches Gerät also und seit 1984 in Deutschland Pflicht bei Neubauten. Soviel zum Hintergrundwissen. Jetzt also die Geschichte: weiterlesen