Schlagwort: Worte (Seite 1 von 1)

Artikel: That’s So Mysto! Wann bleiben Slang-Wörter erhalten?

Der Edelstall schickte mir einen Link zu einem extrem interessanten Artikel bei slate: That’s so Mysto. What makes slang stick?

 

Juliet Lapidos versucht hier herauszufinden, welche Slangwörter aus welchen Gründen der englischen Sprache erhalten geblieben sind. Ihr Aufhänger ist dabei Tom Wolfes Der Electric Kool-Aid Acid Test: Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Pranksters. Ich empfehle euch sowieso, dieses Buch zu lesen. Aber jetzt empfehle ich erstmal, lest den Artikel über Slang, ist ein toller Artikel!

Feeling nostalgic for a journalistic era I never experienced, I recently read Tom Wolfe’s 1968 The Electric Kool-Aid Acid Test. I’d been warned that the New Journalists slathered their prose with slang, so I wasn’t shocked to find nonstandard English on nearly every line: dig, trippy, groovy, grok, heads, hip, mysto and, of course, cool. This psychedelic time capsule led me to wonder about the relative stickiness of all these words—the omnipresence of cool versus the datedness of groovy and the dweeb cachet of grok, a Robert Heinlein coinage from Stranger in a Strange Land literally signifying to drink but implying profound understanding. Mysto, an abbreviation for mystical, seems to have fallen into disuse. It doesn’t even have an Urban Dictionary entry. Weiter lesen…

Für alle Nicht-Engländer, entschuldigung, der Artikel ist zu lang, um ihn kurz mal zu übersetzen.

Kurzfilm: Die Kraft von Worten.

Die Textzicke hat ein Video gepostet, welches ich euch auch zeigen will, weil die Message ganz cool ist. Wobei ich aber sagen muss, noch besser als das Video fand ich Lilians Beschreibung des Videos für ihre sehbehinderten Leser. Weil in dem Moment eigentlich genau das Phänomen eintritt, was im Video beschrieben wird. Die Message ist die gleiche, nur anders herübergebracht. Und meine Fantasie in Kombination mit ihrer Beschreibung ist ehrlich gesagt großartiger gewesen, als danach dann das Video selbst. Das ist natürlich nicht schlecht, aber nicht so gut wie mein Kopf 🙂

Aber ihr könnt selbst entscheiden. Die Reihenfolge müsst ihr selbst entscheiden, die Beschreibung steht darunter:

Lilians Beschreibung:

[Für meine sehbehinderte Leser: Im Video sitzt ein blinder Bettler vor einem öffentlichen Gebäude, neben sich eine Sammeldose und ein Schild mit der Aufschrift „I’m blind. Please help.“ Nur wenige Vorbeigehende werfen Geld in seine Büchse. Eine junge Frau mit Sonnenbrille geht zunächst vorbei, zögert dann, kehrt um und nimmt das Pappschild in die Hand. Sie dreht es um, schreibt auf der Rückseite einen anderen Text, stellt es wieder hin … und geht. Der Blinde weiß nicht, wie ihm geschieht, als plötzlich ein wahrer Geldsegen über ihn kommt. Fast jeder, der das Schild liest, spendet! Wenig später kommt die junge Frau wieder; er erkennt sie an ihren Lackschuhen wieder. Der Blinde fragt sie dankbar, aber neugierig, was sie da getan habe. Ihre Antwort: „I wrote the same. But in different words.“ Die Kamera zoomt auf das neue Schild. Da steht jetzt: „It’s a beautiful day and I can’t see it.“ Es folgt der Abbinder mit dem Claim „Change your words. Change the world.“ des Onlinemarketing-Unternehmens Purplefeather.]