Die Klischees der geheimen Wünsche

Klischee, ich weiß. Aber manchmal sind es die Klischees, auf die wir hinauswollen. Manchmal erhoffen wir uns doch, endlich mal das erleben zu dürfen, was wir sonst immer als Klischee abtun. Nicht die negativen Klischees von klauenden Polen und schleimigen Italienern und Weißwurstdeutschen. Sondern die Klischees der geheimen Wünsche. Das Klischee der Jungs, die sich einen alten Bulli kaufen und damit durch die Gegend fahren, bis der ADAC kommt. Das Klischee des Mädchens, das auf der Straße entdeckt wird und Schauspielerin wird. Aber auch das Klischee der intakten Familie mit Hund, Haus und Briefmarkensammlung. Und mittlerweile sind wir in unserer ewigen Wiederholung der Ereignisse auch an dem Punkt angekommen, an dem alles nur noch ein Aufguss, ein Abklatsch, ein Klischee ist. Und jetzt müssen wir nur noch entscheiden, welches Klischee wir haben wollen. David hatte sich diesmal nicht entscheiden können. Der Regen hatte ihm dieses Klischee eines geheimen Wunsches einfach auf die Seele gedrückt. Und er fühlte sich so gut dabei.

 Aus „Eine Nacht mit genügend Schlaf ist nur eine weitere, an die du dich nicht erinnern wirst.

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