Der erste Satz in „Toller Dampf voraus„:

Es ist nicht ganz leicht, Nichts zu verstehen, aber das Multiversum ist voll davon.

Die Scheibenwelt begleitet mich seit rund 15 Jahren. Ein riesiger Quell von Fantasie und Geschichten, von denen ich nach lange nicht alle gelesen habe und die mich immer noch begeistern. Eingeschossen habe ich mich aber auf die Romane über Tiffany Weh und Feucht von Lipwig.

Toller Dampf voraus ist der dritte und letzte Roman über Herrn Lipwig. Nachdem er die Post und das Bankenwesen in Ankh-Morpork revolutioniert hat, ist er nun für die Eisenbahn zuständig, die vor kurzem erfunden wurde.

Angesichts des Dahinscheiden von Sir Terry Pratchett und mit dem Wissen, dass dies der vorletzte Roman aus der Scheibenwelt ever ist, habe ich das Buch mit einer gewissen Melancholie gelesen. Natürlich hatte ich unglaublich Spaß und habe gelacht und nachgedacht. Und irgendwie kommt es mir vor, dass Pratchett das auch gewusst hat, dass er wohl nicht mehr so viele Romane schreiben wird können, und er deshalb in diesem Roman ganz vielen seiner Figuren aus früheren Scheibenweltgeschichten einen kurzen Auftritt gewährt. Der Tod natürlich, die Stadtwache und die Wir-sind-die-Größten! Und am Ende, wenn alles gut gegangen ist und ich nach der letzten Seite aus der Scheibenwelt wieder in unsere Realität drifte, muss ich grinsen.

Hab‘ Dank, Terry Pratchett, für diesen und jeden anderen großartigen Roman, den du uns gegeben hast. Ich werde noch lange darin lesen.

Toller Dampf voraus von Terry Pratchett wurde übersetzt von Gerald Jung und erschien bei Manhattan. Der Roman wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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