Film – 21

Die Steelbookversion von 21

Die Steelbookversion von 21

Durch die Multimediaabteilungs-Auflösung im Stuttgarter Kaufhof bin ich unter anderem an 21 gekommen. Gute Gründe für den Film waren schonmal die Schauspieler. Kevin Spacey ist ja wohl ne Marke, die keiner weiteren Erklärung bedarf. Laurence Fishburne ist ja als Morpheus in Matrix auch gut im Gedächtnis geblieben. Und dann noch Jim Sturgess, welcher in „Across the universe“ großartig war.

Die Story von 21 ist folgende: Ben (Sturgess) ist ein kluger Kopf aus armen Hause, der notenmäßig zwar aufs MIT könnte, aber nicht in der Lage ist, die Studiengebühen zu zahlen. Nur, um dieses Geld zusammenzubekommen, steigt er in dem „MIT Black Jack Team“ ein. Einer Gruppe von von Studenten, die unter der Führung eines Mathematikprofessors (Spacey) regelmäßig nach Vegas pilgern und dort die Casinos mit Kartenzählen und System ausnehmen. Doch natürlich sieht das die Casino Security (Fishburne) nicht gern. Und irgendwie, wenn man einmal Geld hat und weiß, wie man leicht noch mehr bekommt, kann man nicht mehr so leicht aufhören.

Anscheinend gab es seit 1979 tatsächlich solch ein „MIT Blackjack Team“. Auf Basis des Sachbuches über das Team wurde dann das Drehbuch entwickelt. Eine coole Kleinigkeit: Jeff Ma, einer der alten tatsächlichen Spieler, hat einen Cameoauftritt als Blackjackdealer und wird von Ben im Film mit „Jeffrey, mein Bruder im Geiste“ begrüßt.

Dieses „Inspiriert von einer wahren Geschichte“ ist irgendwie immer so ein Verkaufsargument und es hat auch eine gewisse Faszination, zu denken „Wow, das ist wirklich passiert!“ Aber auch, wenn diese Geschichte nur lose an die Tatsachen angelehnt ist, ist es eine tolle Geschichte, die gut erzählt wird. Natürlich gibt es die obligatorische Liebesgeschichte und ein paar Klischees, die ausgekostet werden, was aber dem Spaß beim zuschauen keinen Abbruch tut.

Ich muss ehrlich sagen, ich habe 21 bzw. Blackjack noch nie gespielt und ich werde nur vom zusehen auch nicht so ganz schlau, aber fasziniert bin ich dennoch 🙂 Was im Making-of ganz gut gesagt wird: Obwohl das MGM eines der Casinos war, welches gut ausgenommen wurde, unterstützte es die Produktion des Films.

Wahrscheinlich sind die Leute dann ganz fasziniert vom Karten zählen und wollen es aus versuchen, aber wer übt schon 4 Stunden pro Tag ein Halbes Jahr lang?

Mich würde interessieren ob der Film die Einnahmen der Casinos merklich verändert hat.

21 ist ein cooler Film, den man sich auf jeden Fall immer mal wieder ansehen kann.

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