August Schroeder stand an der Hecktür seines liegen gebliebenen Wohnmobils und blickte durch das kleine rechteckige Fenster.

der erste Satz aus Wir kommen mit.

Catherine Ryan Hyde hat damals das Buch zum Film „Das Glücksprinzip“ geschrieben, daher „kenne“ ich sie. Ich mochte den Film damals, und die Buchversion von Wir kommen mit, die ich habe, ist die Pocket Book Ausgabe, mit der Amazon seine hauseigenen Bestseller im Reclamformat für wenig Geld verkauft. Auf dem Buch gibts keine Inhaltsangabe, kein fancy Cover, nur die Autoren, der Titel und sowas wie Hashtags. Ich mag das Format und die Konsistenz.

Ein Mann, der seinen Sohn verloren hat und mit seinem Wohnmobil und zwei fremden Jungs einen Roadtrip durch Amerika macht.

Schon auf der ersten Seite sind wir mitten in der Geschichte und innerhalb des ersten Kapitels sind wir so weit wie der Klappentext. Ich muss nicht erst die Hälfte des Romanes lesen, um an die Idee zu kommen, die mich von Anfang an dazu bringt, den Roman zu lesen.

Catherine Ryan Hyde schreibt keine Hochliteratur, ihr geht es um die Geschichte und die Gefühle. Und die kriegt sie hin.

Ein zu früh verstorbenes Kind, ein Vater, der sich nicht um seine Jungs kümmern kann und eine Reise durch die Nationalparks in Amerika.

Natürlich will August die beiden Jungs erstmal nicht mitnehmen und natürlich nähern sie sich im Laufe der Geschichte an. In dieser Hinsicht macht sie nichts neues, aber sie macht ihre Sache solide. Ich gehe gern mit und bin dabei, wenn die drei Männer ihre Reise machen.

Und dann geht Catherine Ryan Hyde einen Schritt weiter. Als ich denke, die Geschichte ist durch, jetzt kommt noch ein bisschen Geplänkel, geht sie mit uns die Reise noch ein ganzes Stück weiter, bis wir an ihrem Ende der Geschichte sind, an dem nicht alles gut, aber so okay ist, wie das Leben sein kann.

Das ist das erste Buch, das ich von Catherine Ryan Hyde lese und sie hat einen ziemlichen Output an unterhaltsamer und emotionaler Literatur, aber wenn ihre anderen Bücher ähnlich sind, wird das nicht das letzte sein.

Wir kommen mit von Catherine Ryan Hyde wurde übersetzt von Ute-Christine Geiler und Birte Lilienthal und erschien bei Tinte & Feder ( ein Amazon Imprint). Amazon hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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