„Selbstverständlich haben auch Maschinen Gefühle, aber sie brauchen Hilfe, um sich auszudrücken“, sagte der Professor.“

Der erste Satz der ersten Geschichte in Micro Science Fiction von O. Westin.

Seit 2013 veröffentlich O. Westin Science Fiction Kürzestgeschichten auf Twitter.

Birthe Mühlhoff hat sich aus 1000 Geschichten rund 350 ausgesucht und sie ins Deutsche übertragen. Viele Perlen darunter, die zeigen, wie sauber O. Westin Weltenbau in kleinster Form betreibt, oft mit einem kleinen Twist und regelmäßig mit der Empathie für andere Sichtweisen.

Das ist für mich das Schönste an seinen Geschichten: Wie Westin es in seinen kleinen Bildern schafft, Dinge wie Monster und Außerirdische auf feine Art menschlich zu machen, ihnen Aspekte zu geben, die wir in unserem Schubladendenken erstmal nicht haben. Das findet sich auch in diesen 350 Geschichten.

Nicht alle sind für mich Highlights und wenn man sie am Stück liest, ist das wie ein Besuch in einem viel zu großen Museum: Irgendwann kann ich nichts mehr aufnehmen.

Trotzdem: O. Westin schafft kleine, leuchtende Perlen, die den Kopf erweitern und das Herz erfüllen. Jetzt auch auf Papier.

Micro Science Fiction von O. Westin wurde ausgewählt und übersetzt von Birthe Mühlhoff und erschien bei mikrotext. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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