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Roman: Münzgesteuerte Geschichte von Francis Nenik.

Am 31. Oktober 1963 trat William Croswell in Amanda Hollis’ Leben. In einer Pappbox. In 234 Teilen.

Der erste Absatz aus Münzgesteuerte Geschichte.

Eine junge Archivarin in den 1960ern in Amerika, die sich durch die Hinterlassenschaft eines anderen Archivars arbeitet, um vielleicht irgendetwas spannendes in seinem – und damit auch in ihrem – Leben zu finden. Das ist die Prämisse.

Francis Nenik erzählt nicht immer leicht, aber gut lesbar. Manchmal schweift Nenik ab und erzählt Anekdote in Anekdote, bevor er zurück zur Geschichte kommt. Und bevor er ins Absurde abrutscht. Ich will gar nicht viel verraten, aber ziemlich bald denke ich beim lesen, was genau passiert hier eigentlich gerade? Das ist okay, das passiert regelmäßig und viele Bücher funktionieren darüber, mich herausfinden zu lassen, was gerade passiert.

Im Fall von Amanda und der Vinland-Map, die irgendwann eine Rolle spielt, wird vieles davon aber bis zum Ende nicht aufgelöst und bleibe mit meinen Fragezeichen zurück.

Ich lerne viel, beispielsweise über die oben genannte Karte. Wobei bei Nenik eben nie klar ist, ob das, was ich lerne, Fakt oder Fiktion ist. Weil er das sehr gerne macht, genau auf der Grenze zwischen Wahrheit und Geschichte zu spazieren. Das macht eine Zeitlang Spaß und ist mehr als okay zu lesen, aber besonders, weil mir am Ende zu viele Fragen offen bleiben, ist auch das Leseerlebnis nicht wirklich befriedigt.

Münzgesteuerte Geschichte ist eine historische Ausschweifung absurder Dinge, inklusive Verschwörungstheorie, die mein Leben nicht verändert hat, aber zumindest Spaß gemacht hat.

Die Veröffentlichungsgeschichte ist fast genauso wirr, wie die Geschichte selbst: Es gibt eine kostenlose Version auf Fiktion.cc, eine Buchfassung unter dem Titel Die Untergründung Amerikas bei der ed[ition] cetera, dem Hausverlag von Nenik und eine Taschenbuchausgabe mit neuem Cover.

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