Ich heiße Azime. Naja, eigentlich nicht. Den Namen habe ich geändert, damit meine Eltern nicht so viele neue Fensterscheiben bezahlen müssen.

Die ersten drei Sätze aus funny girl.

Azime ist Anfang 20, lebt in London und ist eigentlich aufgeklärter und freier, als es ihre kurdischen Eltern gerne hätten. Aus diesem Käfig macht Azime wortwörtlich eine Bühne, zieht sich eine Burka über und stellt sich auf Comedy-Bühnen.

McCarten schreibt flüssig und schnell und unterhaltsam, ich hab den Roman in zwei Zügen durchgehabt. Und irgendwie geht es auch um dieses heikle Thema. Aber so richtig traut sich McCarten dann doch nicht ran. Ich hatte bis zum Ende das Gefühl, dass wir am Rand dieses Dilemmas entlangschrabben, als es wirklich durchzuspielen.

funny girl macht Spaß und bringt mir das Zwischen den Welten und Kulturen-Dilemma nochmal näher. Aber so tief und berührend, wie der Grundkonflikt sein könnte, wird der Roman leider nie.

funny girl von Anthony McCarten wurde übersetzt von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié und erschien bei Diogenes. Bücherschrankfund.

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