Straßenpoesie: Asphalt

Direkt aus der Schreibmaschine getickert.
Direkt aus der Schreibmaschine getickert.

Sonne prallt auf den Asphalt. Seit Tagen war der Mond nicht mehr zu sehen gewesen. Die einzige Abkühlung waren ein paar kleine Schafwolken. Über dem schwarzen Teer flimmert die Luft. Der bunt bemalte Bus, der am Straßenrand auf dem ADAC wartet, versinkt langsam im Boden. Nicht so schnell, dass wir aufspringen und schreiend davonrennen, aber dennoch unaufhaltsam.

Sonne prallt auf den Asphalt. Fußabdrücke von leichten Mädchen in Stöckelschuhen sehen aus wir vorgefertigte Löcher für Pfennige.  Schade, dass davon nur noch so wenig im Umlauf sind.

Sonne prallt auf den Asphalt. Es ist heiß und denken ist langsam.

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2 Gedanken zu „Straßenpoesie: Asphalt“

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