Bericht und Buchverlosung: Karin Slaughter Lesung in Stuttgart

Vor einiger Zeit hatte ich eine Nachricht von Blanvalet im Posteingang, Karin Slaughter kommt nach Stuttgart und die ersten beiden Blogger, die auf die Nachricht antworten, dürfen zu einem Meet & Greet und zur Lesung. Ja, warum nicht? Also antworte ich und bekomme tatsächlich kurz darauf die Bestätigung, unter den ersten beiden gewesen zu sein. Wunderbar! Jetzt sollte ich nur noch etwas von Karin Slaughter gelesen haben.

Und gestern war dann die Lesung, im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte, in der BMW Niederlassung Stuttgart. Ungewöhnlicher Ort für eine Lesung, aber wiederum passend, denn Slaughter selbst, wie auch eine ihre Hauptpersonen fahren BMW. Und man muss sagen, BMW nutzte natürlich die Gelegenheit, um Werbung für ihre Fahrzeuge zu machen, aber dafür gab es auch ein schönes, gläsernes Ambiente, ein kostenloses Catering und eine sehr angenehme Athmosphäre. Wenige Tage vorher gab mir Blanvalet Bescheid, ich dürfte eine Begleitperson mitnehmen. Also fragte ich über die sozialen Netzwerke nach und Aline sagte als Erste zu. Sie ist Slaughter-Leserin seit zehn Jahren und so ein persönliches Treffen war einer ihrer Träume. Eine bessere Begleitung konnte ich wohl nicht finden. Wir waren etwa anderthalb Stunden vor der Lesung in der Filiale und wurden sehr angenehm empfangen, mussten aber sowohl auf die Leute von Blanvalet, als auch auf Karin Slaughter noch ein wenig warten. Die Zeit nutzte Aline, um mich in Sachen Slaughter auf den neuesten Stand zu bringen. Dann irgendwann wurden wir von Frank vom Blanvalet-Verlag begrüßt – ich duzte fast jeden – und unter die Fittiche genommen. Dann irgendwann kam Karin Slaughter. Eine kleine, unscheinbare, unglaublich natürliche Frau. Sie tingelte, ungeachtet irgendwelcher Begrüßungsrituale, direkt zum neuen BMW i3 und betrachtete erstmal die Autos. Dann wurden wir ihr vorgestellt und hatten unser Meet & Greet.

Ich kenne Meet & Greets noch aus meiner Zeit beim Radio. Da kamen Fans, aufgeregt, wie sonst was, durften ihrem Idol kurz die Hand drücken und zwei oder drei Fragen stellen, ein paar Sachen signieren lassen und ein Foto machen und schon waren die nächsten dran. Gestern standen da etwa acht Personen im Kreis und unterhielten sich, gefühlt eine Dreiviertelstunde. Zusammen mit Karin kam die Moderatorin Regula Venske und der Sprecher Dietmar Wunder. Ich blieb direkt bei ihm hängen, Karin war umlagert von den anderen und das Sprechen liegt mir sehr am Herzen. Dieses Gespräch mir Dietmar ist meine Metapher für den ganzen Abend. Er war tatsächlich interessiert an seinem Gegenüber, stellte Fragen die tiefer als Small Talk gingen und erzählte ehrlich, was er so dachte. Ein unglaublich offener Gesprächspartner, ein tolles, angenehmes Gespräch. Und so verlief dann auch der Rest des Abends, die Gespräche mit Karin, Frau Venske, Frank und eben Dietmar. Wir wurden umsorgt, sahen eine tolle Lesung samt guter Moderation und einem großen Sprecher, aßen danach noch ein wenig und gingen in jeder Hinsicht erfüllt nach Hause.

Hiermit also ein großes Danke. An Blanvalet für die Möglichkeit, an Karin, Frau Venske, Frank und Dietmar für jedes angenehme Wort und den Abend. Immer noch muss ich sagen, Bücher von Karin Slaughter werden nicht meine absoluten Lieblingsromane, aber so einen Abend erlebe ich gerne wieder. Und die ausführliche Rezension ihres aktuellen Romanes „Bittere Wunden“ folgt natürlich.

Und nun, wie in der Überschrift versprochen, noch das Gewinnspiel. Ich hatte ja mein schon zur Hälfte gelesenes Exemplar, wurde aber auf der Lesung mit einem weiteren beglückt, dass ich Karin auch mit meinem Namen versehen bekommen habe. Dennoch habe ich mein Originalexemplar signieren lassen und dieses möchte ich an einen von euch weitergeben. Es ist also ein halb gelesenes, signiertes Hardcover von „Bittere Wunden“, dem aktuellsten in Deutschland erschienenem Roman. Teilnehmen kann jeder in Deutschland (Ich muss ja die Versandkosten zahlen. Okay, sagen wir, jeder kann mitmachen, aber außerhalb Deutschlands müssen die Versandkosten vom Gewinner getragen werden.).

Hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar, was ihr als Kind werden wolltet und was daraus geworden ist.

Teilnahmeschluss ist der 24. September um 23:59:59 Uhr. Danach werde ich aus allen Kommentatoren per Zufall einen auslosen.

Noch Fragen?

Das Gewinnspiel ist vorbei, die Gewinner benachrichtigt. Danke für’s mitmachen!

.........................................................

Danke sagen und Liebe zeigen:

Diesen Blog gibt's kostenlos und ohne Werbung, ich mache das hier aus Liebe und Herzblut. Wenn dir das gefällt, darfst du mich gerne unterstützen. Kauf meinen Roman, schick mir eine Spende über Paypal, ko-fi oder flattr, oder schenke mir was von meiner Amazon-Wunschliste.  Danke! Lächeln, und Liebe, Fabian. Immer auf dem aktuellen Stand? Trag dich für den Newsletter ein!

.........................................................

5 thoughts on “Bericht und Buchverlosung: Karin Slaughter Lesung in Stuttgart”

  1. Ich wollte als Kind ganz lange Höhlenforscherin werden !
    Meine Eltern haben mit mir die ganzen Höhlen in der Umgebung besucht und ich war total fasziniert davon – insbesondere wenn es noch Zeichnungen der Menschen der Urzeit zu sehen gab. Aber auch Tropfsteine fand ich wunderschön.

    Geworden ist daraus nichts. Irgendwann war das wohl raus aus meinem Kopf und ich bin Erzieherin geworden ! 🙂

    Höhlen finde ich aber immer noch faszinierend.

    Viele Grüße,Elja

  2. Wie viele Kinder hatte ich so schöne Berufswünsche wie Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin 🙂 Für alles fehlte mir zum Glück das Talent und ich entschied mich für ein solides BWL-Studium^^

  3. Der erste große Wunsch war „was mit Tieren“, Tierarztheleferin. Das erstarb aber nach einem Praktikum im Tierheim, wo ich nach ein paar Tagen weinend nach hause gelaufen bin..
    Der nächste Wunsch war dann Fremdsprachenkorrespondentin. Ich habe/hatte was Fremdsprachen angeht immer eine Affinität, da hätte ich es einfach nur toll gefunden, in der Richtung was zu machen.
    Aber auch das wurde verworfen, ein Studium dahingehend kam dann irgendwie nicht mehr in Frage!
    Nach einer sozialen Phase, in der ich Erzieherin werden wollte, bin ich nun beim Jugendamt gelandet, bei der Jugendgerichtshilfe 😉 Ich liebe meine Arbeit und bin froh, dass ich mich dazu im Endeffekt entschieden habe!

    Liebe Grüße
    Bine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.