Abstand zu Menschen. Ich dachte, es würde helfen. Es hat geholfen, jahrelang hat es geholfen.

der erste Absatz aus Der die Träume hört.

Nizar hat sich sein eigenes Geschäft aufgebaut, er arbeitet als Privatermittler für Onlineverbrechen, was so okay funktioniert. Bis er einerseits erfährt, dass er einen 17jährigen Sohn hat und andererseits einen Auftrag annimmt, bei dem ein Junge an einer Überdosis gestorben ist.

Selim Özdogan ist einer der Autoren, die ich nicht lese, weil sie immer ein Genre abdecken, sondern weil ich ihn wegen seiner Schreibe mag. Mal ist es dann eine Drogenutopie, mal ein Pamphlet für Identität, mal ein Migrationsstück. Jetzt ist es ein Krimi, dem ich den Autor anmerke, weil er, egal, wie die Gesichte läuft, seine ganz persönlichen Themen immer wieder reinbringt. Themen wie Identität, Herkunft und auch Drogen, diesmal erweitert durch das Darknet und die Straße.

Ich brauche am Anfang ein wenig, bis ich in der Geschichte bin, komme auf die Denkart von Nizar anfangs nicht klar. Aber dann, als ich im Rhythmus bin und die Grundrichtung des Romanes verstanden habe, bin ich drin.

Auch wenn ich nicht immer Nizars Meinung bin, verbringe ich gern Zeit mit ihm und seinen Sohn. Und ich bin mir sehr sicher, dass die Geschichte mit dem Buch noch nicht zu Ende ist. Da könnte eine Reihe draus werden.

Der die Träume hört ist entweder ein Krimi mit einer guten Portion Lebensrealität, Philosophie und Familie. Oder ein typischer Özdogan plus Krimielementen.

Der die Träume hört von Selim Özdogan erschien bei der Edition Nautilus. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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