Deine Frau hat eine schwere Form der Demenz und du kommst nicht damit klar, sonderst dich ab und verbringst den Sommer 1988 als Brandwächter in einem Wachturm im Yellowstone Nationalpark. Das ist das Setting von Firewatch.

Wie in einem Ego-Shooter sehe ich meine Hände und wandere durch die Gegend. Oft habe ich ein Walkie-Talkie in der Hand, manchmal eine Taschenlampe oder auch einen Schlüssel. Delilah ist meine Vorgesetzte, die ich nur über Funk erreiche. Und irgendwann in den langen und einsamen Nächten erzähle ich ihr meine Geschichte, meinen Grund, weshalb ich hier bin. Und dann bricht auch noch jemand in meinen Wachturm ein.

Firewatch ist kein Spiel für die Action. Es erzählt mehr Geschichte als Far: Lone Sails und es hat ein ganz anderes Design, ist aber genauso schön. Es gibt ein wenig Spannung, es gibt ein wenig Rätsel, aber vor allem gibt es ganz viel Herumlaufen in der Natur, digitales Wandern und eine leichte Prise 80er-Nostalgie.

Mittlerweile gibts das Spiel für quasi jede Plattform und immer mal wieder im Angebot. Kein Spiel, das man unbedingt gespielt haben muss. Aber Firewatch hat tolle Bilder und eine großartige Atmosphäre, für ein paar Stunden kann es dir ein wirklich gutes Gefühl geben und eine schöne Geschichte erzählen.

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