Die Welt nach der Apokalypse. Du, eingepackt in einen roten Regenmantel, vor dir ein Grab. Du verabschiedest dich und machst dich auf den Weg, in deinem großen Gefährt.

Far: Lone Sails ist Abenteuer-Sidescroller und ein wenig Puzzler, aber hauptsächlich Atmosphäre. Anfangs muss ich mich reinfuchsen, wie mein Fahrzeug funktioniert, aber als es dann rollt, genieße ich die Landschaften, die angedeuteten Geschichten, die ich auf auf meinem Weg passiere, und den Soundtrack.

Manchmal wird das Spiel schnell und hektisch, weil ich gleichzeitig nachladen, ein Feuer löschen und Dinge einsammeln muss. Aber meist reise ich dahin. Dann geht die Kamera ein wenig raus und ich kann die Weite genießen, das Gefühl unterwegs und frei zu sein.

Im gesamten Spiel gibt es keine Gespräche, kaum Worte und nur sehr wenig Kommunikation. Ich muss mir die Geschichte selbst zusammenbauen. Und es ist eine berührende, emotionale Geschichte, die ich in meinem Kopf habe, zu der ich so starken Zugang habe, vielleicht gerade weil Far: Lone Sails nur Dinge andeutet, statt sie auszuerzählen.

Ich brauche knapp vier Stunden, um zum ersten Mal anzukommen und ich fühle mich ruhig und zufrieden, als hätte ich Urlaub gemacht. Das war nicht das letzte Mal, dass ich dieses kleine rotgekleidete Männchen begleite, dass ich diese Geschichte neu erlebe.

Far: Lone Sails erschien bei Mixtvision und ist für Mac, PC, Xbox One und Playstation 4 erhältlich. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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