Das Schreiben

Seit 2002, also seit ich 16 bin, schreibe ich. Gedichte, Texte und Bücher. Für mokita gibt es eine extra Kategorie, alles andere findet ihr hier. Reaktion und Kritik wie immer erwünscht!

Ab zu den Texten!

Es gibt auch eine Bibliografie aller Texte, die irgendwo schon abgedruckt worden sind. Des weiteren, als ein Schreibprojekt, gibt es die Straßenpoesie.

Neben den Texten gibt es zu einigen Texten auch noch meine Gedanken, also wie die Idee kam, was ich selbst darin sehe, und einige andere Hintergrundgedanken, die nicht notwendig, aber vielleicht ganz interessant sind.

Zu den Textgedanken.

Nachfolgend die ersten Sätze all meiner Texte:

“Wasser ist ein krasses Element” sage ich, als wir nach Tagen des Wanderns in luftarmen Höhen endlich wieder auf eine Quelle stoßen und uns daran laben. — Bruce Lee

Der Klang der Melodie berührte die Seele des Eichhörnchens jedes Mal, wenn Maurice auf seiner Klarinette spielte. — Der Tag des Eichhörnchens

Mein Name ist Kasimir und ich muss Ihnen sagen, ich bin stumm. — Wer? – Tommy! (Kürzestgeschichte)

Mein Name ist Kasimir Dax. — Wer? – Tommy! (Drabble)

Im stetigen Fluss der Zeit haben 360° und ich eine ziemlich tiefe Freundschaft geschlossen. — 360° & Ich

Es war schon wieder Freitag und es war wieder diese Bar. — 4 Gefallen

Ich bin ein Frühaufsteher. — Der Frühaufsteher

Es war der achte Tag, nachdem mein rostiger Vogel den staubigen Boden geküsst hatte. — Tag 8

Ich sitze mit offenem Mund da und starre auf deinen Namen, der neben einer Silhouette eines männlichen Kopfes steht. — Vergangenheiten, die erwachsen werden

Das dumpfe Zuschlagen des Friedhofsgatters hinter mir hörte sich so endgültig an, als ob es mich nie wieder heraus lassen wollte. — Friedhofserinnerungen

Es war der Spaziergang auf der Autobahn, der mir meine erste Nacht im Gefängnis einbrachte. — Die Radioliste

Ängstlich saß sie in dem dunklen Zugwaggon. — Zug ins Glück

Gleißende Sonne prallt auf den schwarzen Asphalt. — Tabula Rasa

Ein Haus. — Warum Fische Treppen hassen

Manchmal helfe ich bei der Essensverteilung an die Obdachlosen, nur um ein ehrliches Danke von einem Menschen zu hören. — Warum ich schreibe

Es war kalt an dem Morgen, an dem die Geschichte angefangen hätte. — So hätte die Geschichte sein können.

… Walter Bedford, Peter Robbins, Sara Leone, Mark Linden… — Zweijähriges

Wer hätte das gedacht, am Ende des Tages wird es dunkel – dachte er. — Am Ende des Tages

Es ist ein düsterer Dienstag. — Das U-Bahn Seminar

Es musste mitten in der Nacht gewesen sein, als er die Decke zurückwarf, aufstand und seinen Morgenmantel überwarf. — Das Glück im Wasserglas

Früher war ich ein Genießer. — Die Text-Bar 2

Wenn ich die Hand über die Augen lege, sehe ich sie. — Handwelten

Ich kam in die Bar an dem Tag, an dem sie Schluss gemacht hatte. — Die Text-Bar

Mein Name ist Kasimir und ich muss Ihnen sagen, ich bin stumm. — Wer? – Tommy!

Ich weiß nicht, was ich alles geschluckt hatte, welche Upper oder Downer ich mir an diesem Tag einverleibt hatte, aber das ist auch nicht wichtig. — Inspiriert von einer wahren Geschichte

Er führte die Coladose zum Mund und kippte sie, doch sie war leer. — Hinterland

Als ich ein Kind war, hatten wir in unserer Gegend ein Spiel, dass die Menschen in meinem Alter jeden Tag spielten. — Spiel des Lebens

Es war ein Dienstagabend. — Persönliche Briefe in Großbuchstaben

‘84 trat ich der Firma bei. — Teil der Familie

An diesem Morgen, es war der Morgen, an dem sich alles veränderte, wachte ich auf und ich wusste: Das ist der Morgen, an dem sich alles verändert. — Muss Ich Ich sein?

Gestern noch flehte ich den Tod an, mich zu besuchen und mitzunehmen und jetzt verabschiede ich mich von ihm. — Filmvorführer

Sie hüpfte durch das Zimmer, nur mit einem Slip bekleidet. — Der Fotograf und das Mädchen, das nicht liest.

Mit dem Gleichmut eines Straßenkehrers, der seine Straße säubert und nur kurz aufblickt, wenn die Lichter über ihm erlöschen, beobachtete Peter das Treiben vor seinem Fenster. — Samsara – Das Rad des Lebens

Als Lars vom Tod seines Bruders erfuhr, war er gerade in Italien unterwegs. — Alle guten Dinge sind drei.

Schon wieder ist eine Postkarte angekommen. — Leere Postkarten

Paul hätte eigentlich ein ziemlich schönes Leben haben können. — Die Illusion des freien Willens

Ich bog um die Ecke in die nächste Reihe von den Bücherregalen. — Die Bibliothek der vergessenen Bücher und das Regal mit den Geschichten, die niemals enden dürfen.

Eigentlich will ich gar nicht schreiben. — Blaue Schafe

“Meine Gefühle für dich haben sich geändert”, sagte sie, und ging davon. — Gefühle

Ein Aufschrei geht durch die Republik. — Wieder 3 tote Kinder.

Die gesamte Stadt ist eine Baustelle. — Unhörbare Melodie

Mein Name ist Nigel Waiters. — Codamis Blur

Ich kam in die Stadt, mein Leben auf dem Rücken und starrte fasziniert die Welt an. — Wie ich erblindete und einer, den ich Freund nenne, mich wieder sehend machte.

Mit der Hand fegte sie sich ihre Haare aus dem Gesicht, doch der Wind trotzte ihr, sie nahm die zweite Hand zur Hilfe und band die Haare zu einem Zopf zusammen. — Requiem

Die Inkas gibt’s nicht mehr. — Manchmal waren wir nahe dran

Immer im Kreis gehend, schaut er nach dem nächsten Zug. — HBF Gegenwart

die mutter kommt ins zimmer und sagt: mach dich fertig, wir gehen einkaufen. — eine frage für franzini

Ich hatte sie schon auf dem Bahnsteig gesehen. — Die Minuten, die wir am Gleis zusammen warten

Mit schnellen Strichen flitzt der Bleistift über das Papier, zuerst scheinen es nur einzelne Striche und Kreise zu sein, doch langsam setzt sich das Einzelne zu einem Bild zusammen. — Bin Ich echt?

Ich sehe die Natur – und sehe Gott — Was ist Gott?

Nehmt euch die Zeit – zum Denken — Nehmen

Es leben zwei Männer. — Jack-a-Doo (Drabble)

Mit flinken Fingern flitzen die Stifte über das Papier. — Bin Ich echt? (Drabble)

Ich liege da und schreibe. — Regenschirme unter Dächern

Zu oft war der Wecker schon gegen die Wand geflogen, als das er noch richtig klingeln konnte. — Der Absatz

Es geht um Sex. — mokita (das Buch)

Wenn er nicht ab und zu seine Hemden wechseln würde, könnte man meinen, er verbringe sein ganzes Leben in dieser Schenke. — Juni 2010

Wir müssen unsere Herzen brechen, damit wir uns wirklich lieben können. — Harmonie ist scheiße

Sonne prallt auf den Asphalt. — Asphalt

Es ist ein junges Pärchen. — Superheldenkräfte können einem ganz schön den Tag versauen.

Es klopfte an meiner Bürotür. — Entensätze

Es ist der erste Morgen des Jahres. — Mücke, die Großstadtlegende

In der dritten Klasse war ich verliebt in Maya. — Die Sache mit dem Schwärmen.

Ich hasse Raucher. — Die Sache mit dem Rauchen.

Sie kommt auf ihn zu, die Wangen gerötet, die Augen strahlend. — 20 Uhr beim Dicken

Kurz nachdem ich den Kinosessel verlassen hatte, hatte ich schon wieder Lust, mich reinzusetzen. — Wer braucht schon Farbe, wenn er Kontur hat?

Ohne Rückversicherung hätte er nie losgehen können. — Ich kann jederzeit

Paris! — Straßenpoesie: Blitz / Katze / Kinderwagen / Atomkraftwerk / Paris

Mit dem spitzen Ende des Lackschuhs drückte er die Kippe am Boden aus. —  Straßenpoesie: Architektur in Nordkorea als Spiegel der Gesellschaft

Die nackten Füße spüren jeden Kopfpflasterstein. — Straßenpoesie: Passagenspaziergänge

Verfickte Scheiße! — Straßenpoesie: Semihaarkatze / Wolkenmauer / Schnuggldibuddl / Halbdifferenzial-Kurzschlussringgeber

Warmer Regen tropft lautstark auf das Dach des Stalls, in welchem wir uns versteckt hatten. — Straßenpoesie: Ein Geheimnis. Es bleibt auch unter uns.

Der Tracktorstrahl warf einen blauen Kreis auf den Asphalt. Die obligatorischen Soundeffekte wurden eingespielt. — Straßenpoesie: Obligatorisch / Interaktion / Tyrannei / temporär / terrestrisch / Asphalt

Der Aufprall ist ohrenbetäubend. — Straßenpoesie: ungenutztes Potential

BEGINN DER NACHRICHT — Straßenpoesie: Schönheit, Leben

Es braucht keinen Menschen, um diesen Apparat zu bewegen, es braucht nur ein Quäntchen Fantasie. — Straßenpoesie: Armilliarsphäre

Das Licht der Sonne kommt von hinten und wirft unsere langen Schatten auf die vernarbte Oberfläche des Mondes. — Straßenpoesie: Über den Mond

Immer, wenn ich dich besuchen komme, kommst du mir verwahrloster vor. — Straßenpoesie: Lavendel

Die Sache ist die, sagt er und spuckt einen breiten braunen Strahl des Kautabaks über das Brückengeländer. — Straßenpoesie: geschäftiges Treiben / Partnerschaft / Angst / Zukunft

Momo ist erwachsen geworden. — Momo, erwachsen

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