Poetry Slam im KOHI Karlsruhe – mein Bericht.

Yeah, Wochenende vorbei, Mails gelesen und here we go: Am Freitag gings mit Böni nach Karlsruhe, ins KOHI, zum Poetry Slam. Wir kamen ein bisschen zu früh, aber das war nicht schlimm, denn wenn man mit Böni unterwegs ist, gibt es immer etwas zu reden.

Außerdem ist das KOHI eine spannende Institution. Ein freier Kulturverein, der zwei kleine Räume in Karlsruhe besitzt und hier extrem viele schöne kleine Kunstevents veranstaltet. In dieser heimeligen Wohnzimmeratmosphäre sollten wir also gleich auftreten. Auf der kleinen Bühne steht ein rotes Sofa, ein kleiner Tisch und ein Tischmikrofon. Vor der Bühne sind mehrere Reihen voller verschiedener Stühle und Bänke, so als ob man eine kleine private Party mit Freunden ausrichtet. Was um 8 Uhr noch ein leerer Raum, wandelte sich innerhalb einer Stunde zu einem vollen Haus, mit einigen stehenden Besuchern und 10 Slammern. Anders als Beispielsweise in Pforzheim gibt es nicht nur ein Finale, sondern noch ein Halbfinale davor. In zwei Fünfer-Gruppen bringen wir also unsere Texte vor, ich lese „Inspiriert von einer wahren Geschichte“ und „Die Radioliste“ als letzter der ersten Gruppe und komme ins Halbfinale. Wow, denke ich, Halbfinale. Schönes Ding!

Aber ich sehe die anderen Slammer und denke, okay, wir ein sehr cooles Publikum und extrem gute Slammer, weiter werde ich es nicht schaffen. Ich habe noch „Das U-Bahn Seminar“ und „Manchmal waren wir nahe dran“ dabei, also lese ich beide, in umgekehrter Reihenfolge. So ein cooles Publikum, es macht Spaß, den Raum durch anknipsen des Lichtes in eine U-Bahn zu verwandeln und mit ihnen zu spielen. Danach setze ich mich zufrieden auf das rote Sofa und schaue mir die anderen Poeten an. Dann kommt die Abstimmung und plötzlich bin ich im Finale und darf nochmal gegen Leif Steil lesen.

Tja, lesen ist so eine Sache, wenn man keine Texte mehr dabei hat. Also versuche ich, eine alte Geschichte aus dem Kopf zu machen. klappt nicht so gut. Also mache ich „Der Frühaufsteher“ aus dem Kopf. Klappt ganz gut. Dann habe ich noch zwei Minuten Zeit. Also gibt es für das Publikum einen kurzen Vortrag über Gutscheine für einmal Lächeln und über das Projekt: schöne Welt.

Meinem Empfinden nach ein sehr guter Abgang. Dann aber kommt Leif und performt seinen Text „Durst“ und gewinnt die Sache.

Ein toller Abend, hat sehr Spaß gemacht 🙂 Gerne wieder.

Achso, ja: Der zweite Preis ist das Shirt vom KOHI, welches ich gleich mal anhabe 🙂

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4 thoughts on “Poetry Slam im KOHI Karlsruhe – mein Bericht.”

  1. Na, also, dann kommste einfach mal von Würzburg nach Karlsruhe, soo weit ist das nicht. Und das Zweiter werden liegt dir ja tatsächlich, wenn schon nicht im Blut, dann im Jahr 😉

    Danke für die Glückwünsche.

  2. Lieber Faby,
    Leif hat mir netterweise den link zu deinem Blog geschickt, na der ist ja schick! Der Blog auch. Eigentlich bin ich zu schüchtern, um zu posten (posten? whatever), aber ich wollte dir gern gratulieren, musste ich doch mit den andern Mädels schnell auf den Zug rennen und konnte weder deinen Einzug ins Finale noch den zweiten Platz wohlwollend kommentieren. Was ich hiermit tue 😉
    Viele liebe Grüße an dich und bitte auch an eine Stadt weiter,
    Sylvie

  3. Guten Morgen Sylvie, ersteinmal, dass du deinen Post um 00:42 geschrieben hast, verdient schon besondere Aufmerksamkeit. 😉

    Und dann auch danke 🙂 Vielleicht trifft man sich ja in Pforzheim oder so auf einem Slam wieder 🙂

    Spread the smile – faby

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